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Geschichten einer Stute

by admin  

Geschichten einer Stute

Hallo ich heisse Shirin und bin eine12 järhige spanisch-arabische Stute.
Den Namen gab mir mein Zweibein, aber dazu komme ich später.
Ich lebte mit meiner Herde in den Bergen, damals ignorierten uns die Zweibeiner und wir sie. Wenn das Futter knapp wurde, mussten wir weit wandern zu den Kühen, aber von dort vertrieben uns die Zweibeiner immer..
Dann kam dieser schreckliche Tag. Es kamen ganz viele Zweibeiner mit einem grossen Lkw und trieben und schlugen uns in die Enge. Drei Stuten und ich konnten entkommen, aber die Anderen wurden auf den Lkw getrieben. Unser Leithengst wehrte sich bis er sich das Genick brach und sie schmissen ihn einfach auf den Lkw. Seitdem versteckten wir uns und es war schwer Futter zu finden und an das Wasser zu kommen ohne von einem Zweibeiner gesehen zu werden.
Wir vier waren trächtig und ohne Schutz, da trafen wir den Esel und er wurde unser neuer Beschützer. Wir bekamen unsere Fohlen und hofften sie durchzubekommen, da wir sehr mit Zecken, Pferdefliegen und anderen Parasiten zu kämpfen hatten.
Als Dama, mein Stutfohlen etwas über 2 Jahre alt war, wurde ihre Schwester Coqueta geboren, eine Mauleselin.
Coqueta war zwei Monate alt, als uns mal wieder Zweibeiner entdeckt hatten und sie uns durch die Felsen scheuchten. Dama stürzte von einem Felsen herunter und verschwand im Gebüsch. Nach und nach erreichte die Herde das Versteck. Dama hatte sich schwerst an der linken Hinterhand verletzt und eine Rippe gebrochen, sie konnte uns nicht mehr folgen.
Am nächsten Tag kam mal wieder ein Zweibein, aber es scheuchte uns nicht, sondern sprach ganz leise mit uns. Woher kannte dieses Zweibein unser Versteck?
Zweibein kam immer näher und hörte nicht auf diese beruhigenden Laute von sich zu geben und dann legte es etwas Orangenes auf den Boden. Wir hatten Angst, aber waren auch ein bisschen neugierig. Zweibein entfernte sich etwas, blieb wieder stehen und hörte auf zu reden. Langsam ging ich auf das Orangene zu, es roch lecker und ich entschloss mich es zu probieren. Zweibein rürte sich nicht. Das Geschenk schmeckte gut und ich frass es auf. Dann ging Zweibein leise sprechend zu Dama unten ins Gebüsch und wir hörten Dama schmatzend fressen. Von da an kam Zweibein jeden Tag und rief von Weitem Shiriiiiiiiiiiin und wir gingen an unseren gewohnten Treffpunkt.
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Zweibein nannte mich immer Shirin, mein Stutfohlen im Gebüsch Dama, die Mauleselin Coqueta und das Orangene, Karotten.
So langsam vertrauten wir unserem Zweibein und frassen ihm aus der Hand. Wir verständigten uns mit Lauten und Zeichen.
Heute habe ich mich an der Stirn verletzt und das Blut hat mir die Augen verklebt, ich kann nichts mehr sehen. Ich höre Zweibein rufen, aber ich kann nicht zu unserem Treffpunkt, also rufe ich zurück. Zweibein ruft und ich antworte. Wird es mich finden?
Zweibein hatte mich gefunden und schob mir leise sprechend eine Karotte ins Maul. So nah war Zweibein noch nie, ich spürte, dass Zweibein mich streichelte und ich zeigte vorsichtshalber die Zähne, aber Zweibein machte einfach weiter. Zweibein war an meinen Augen angelangt, ganz sanft entfernte es das Blut und öffnete meine Augen, dann bekam ich meine Karotten.
Anschliessend war Dama wieder an der Reihe. Es schien ihr etwas besser zu gehen.
Am nächsten Tag blutete meine Wunde wieder etwas und mein Zweibein brachte noch ein Zweibein mit und einen LKW. Was hat dies zu bedeuten? Beide gingen zu Dama ins Gebüsch. Mein Zweibein kam kurz darauf zu mir, gab mir und Coqueta Karotten und gab uns zu verstehen ihm zu folgen. Zweibein meint doch wohl nicht den Lkw? Mein Zweibein lässt immer wieder Karotten fallen bis wir vor dem Lkw stehen und dann legt es grosse Haufen auf den Lkw und ruft mich, aber ich traue mich nicht. Coqueta aber, ging Schritt für Schritt auf den Lkw und fing an zu fressen. Ich lauschte, wo ist die Falle? Alles blieb ruhig und mein Zweibein ging ins Gebüsch zu Dama. Nach kurzer Zeit kam Dama mit Hilfe der Zweibeiner zum Lkw ohne Geschrei und Schläge, stellte sie sich neben Coqueta. Dieser Lkw ist anders. Vorsichtig gehe ich langsam zu meinen Kindern während Zweibein mich lobt.
Der Laster setzt sich in Bewegung, es wackelt ein bisschen, wir hören unbekannte Geräusche und es riecht anders. Nach einiger Zeit hält der Lkw an, die Klappe geht wieder auf und ich sehe eine saftige Weide und mein Zweibein, das mich zu einem Eimer lockt in dem körniges Futter auf mich wartet. Meine Kinder bekommen auch jedes einen Eimer. Als unsere Eimer leer sind, ruft Zweibein Leonaaaaaaaaaaaa und es kommen drei Stuten auf uns zu und ich sehe auf den ersten Blick, es sind weise Stuten.
Leona ist 34 Jahre alt, Puri, 32 Jahre alt und Loli ist 30 Jahre alt. Alle 3 sind freundlich und flössen uns Vertrauen ein. Die drei Weisen behandeln Zweibein wie eine Leitstute und erzählen mir ihre Geshichten. Loli kennt Zweibein am längsten und deshalb begann sie als Erste mit ihrer Geschichte. Aber dazu ein Anderes mal...........Fortsetzung folgt.

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